Zufall

Ein Zufall ist umgangssprachlich ein Ereignis, das nicht kausal erklärbar ist.

Gestern besuchte ich also zufällig einen Freund, der mit seiner Frau zufällig die Nähe zu Frankreich nutzend einen Einkaufsbummel in einem dort ansässigen Supermarché hinter sich und zufällig – unter anderem – ein Sackerl Crevetten, also tiefgekühlte vorgekochte oder blanchierte und ungepuhlte Krabben mitbrachte, die zufällig im Sonderangebot günstig feil geboten wurden und die sie wiederum mehr oder weniger zufällig zu einem sehr leckeren Gericht weiterverarbeitete, das zufällig für eine weitere Person reichte, so daß ich zufällig eine zufällig recht üppige Portion abbekam.

Zufällig erinnere ich mich noch an die Zubereitung und werde es zufällig hier festhalten.

In einer grossen Pfanne eine grosse Menge Olivenöl (ein Finger breit in der Höhe, eher ein wenig mehr) erhitzen. Darin 1-2 gewürfelte rote Spitzpaprika sowie eine Hand voll klein geschnittener eingelegte Pepperoni arrabiata anschwitzen und ca. 5 dicke Knoblauchzehen dazupressen. Die gepuhlten Crevetten dazu geben und das ganze mit Kräutern (konkret getrocknete Petersilie, mir wäre mehr und anderes dazu eingefallen) bestreuen.

Das Ganze 5-10 Miunten gut durcherhitzen bis das Öl zu einer dicklichen, golden schimmernden Sauce eingekocht ist. In der Zwischenzeit sollten die zufällig zubereiteten Spagetti al dente sein. Die Sauce gibt man darüber, frisches Baguette rundet zufällig die Sache ab, da man mit den Nudeln den Teller nur sehr unbefriedigend austunken kann.

Ein Rosé, der zufällig kühl bereit stand, bildet das Tüfelchen auf dem i.

~ von Calvin am März 8, 2008.

Eine Antwort schreiben